„Ein Kind ist kein Gefäss, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entfacht werden will“

(François Rabelais)

Im Bildungspunkt lernen die Kinder  interessenbezogen in kleinen, altersübergreifenden Gruppen. Die Kinder lernen stufenfrei innerhalb eines Zyklus. Die obligatorischen Schuljahre werden in 3 Zyklen eingeteilt. Unser Bildungsangebot umfasst vier Schultage in der Woche. Der vom Staat vorgegebene Lehrplan 21 gibt der Schule einen verbindlichen Rahmen.

Die zentralen Säulen der Pädagogik sind das Zutrauen in das Kind und die ihm gegebenen Fähigkeiten. Liebe, gegenseitige Achtung und Vertrauen sind wichtige Pfeiler in unserem Miteinander. Die Kinder lernen mit konkreten und realitätsbezogenen Projekten, im freien Spiel und in der Integration mit der Dorfbevölkerung, deren Leben und Kultur.

Die Begleitpersonen stellen das Kind als Individuum mit seinen unterschiedlichen Begabungen und Lerninteressen in den Mittelpunkt. Das Kind wird in seinem eigenen Weg liebevoll und motivierend begleitet. Das Lernen mit Freude, Spass, Vertrauen und Nähe motiviert die Kinder zum Entdecken und Lernen.

Ein guter Lehrer bleibt
ein Schüler bis an das Ende
seiner Tage
(China)

  • Das Erreichen der Lernziele des Lehrplans 21 und die Erweiterung der persönlichen Kompetenzen der Kinder ist unser Ziel. Alle Kinder kommen gerne in die Schule und fühlen sich wohl. Lehrpersonen begegnen den Kindern liebevoll und auf Augenhöhe.
  • Die Kinder werden nach ihren persönlichen Voraussetzungen, Fähigkeiten, Begabungen und Interessen bestmöglich gefördert.
  • Das Lernen findet überwiegend in kleinen und altersübergreifenden Lerngruppen statt.
  • Die Kinder lernen, wenn immer möglich selbstständig, aktiv und lösungsorientiert.
  • Kinder können ihr Potential entfalten und lernen frei von Angst, Stoff – und Zeitdruck.

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht das Kind zu formen, sondern ihm erlauben sich zu offenbaren

(Maria Montessori)

Lernumgebung

Die vielfältig eingerichtete Lernumgebung am Lernort Eggerberg richtet sich nach den natürlichen Entwicklungsbedürfnissen der jeweiligen Altersstufe und an den konkreten Interessensbekundungen der Kinder und Jugendlichen. Den Kindern wird zudem ermöglicht, reale Erfahrungen ausserhalb des Schulgebäudes zu sammeln. Die ausserschulischen Lernorte tragen zu einem wesentlichen Teil zum ganzheitlichen, lebendigen, anregenden und nachhaltigen Lernen bei.

Jedes Kind erfährt von den erfahrenen und gut ausgebildeten Lehr- und Begleitpersonen eine individuelle Begleitung. Die Begleitpersonen arbeiten selbstreflektierend und bilden sich stetig fachlich wie persönlich weiter. Eine wichtige Grundhaltung für eine gute Beziehung beinhaltet: Liebe, Respekt, Wertschätzung, Achtsamkeit zu sich und der Natur und Kollegen, Ehrlichkeit im Sein und in der Kommunikation.

Die Kinder erhalten von den Begleitpersonen differenzierte Rückmeldungen im Rahmen von Lerngesprächen. Ein wichtiger Pfeiler ist die geübte Selbstreflexion. Jedes Kind wird von einer Hauptbezugslehrperson betreut, welche seine persönliche Ansprechperson ist. Diese bespricht mit dem Kind den Lernprozess, die Lern- und Tagebücher und die persönlichen Lernmechanismen. Motivierende Tipps und Unterstützung helfen, sich weiterzuentwickeln.

Solange deine Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln – wenn sie grösser werden, schenk ihnen Flügel.
(Khalil Gibran)

Eltern

Die Eltern sind jeder Zeit willkommen uns mit Projekten, Ideen, Hilfestellungen wie putzen, kochen usw. zu unterstützen.
Für den Schulerfolg eines Kindes ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kind und Lehrpersonen sehr wichtig. Der konstruktive Dialog und ein vertrautes Miteinander zwischen den Eltern und Mitarbeitenden der Schule stärken das Kind. Um den Eltern einen vertieften Einblick in den Lernstand ihres Kindes, beziehungsweise Jugendlichen zu ermöglichen werden Elterngespräche angeboten. Am halbjährlichen Standortgespräch nehmen die Kinder, die Eltern und die Hauptbezugslehrperson teil, an welchem der Lernstand der Kinder ausführlich besprochen und dokumentiert wird.

Fragen zum Schulprojekt